Wer wir sind

CHRISTLICHES LEBEN


Solidarisch leben

Kommt einem 'die Welt im Urlaub' schöner vor. Vielleicht auch weil wir mehr Zeit und Ruhe haben hinzusehenHier fehlt noch ein Text. Soweit ich erinnere wollte Stefan etwa aus den neuen pastoralen Richtlinien nehmen. Hat er noch nicht gemacht. Deshalb folgt jetzt ein Platzhaltertext:

Schon 1988 schrieb Küng:„ gerade die Verbundenheit im Ethos könnte zu einem einigenden friedenstiftenden Band der Völkergemeinschaft werden, könnte beitragen zu einem freieren, gerechteren, friedlicheren Zusammenleben in unserer zunehmend unbewohnbar werdenden Welt.“ (aus: Epilog zum Buch über die chinesische Religion von 1988). Von hier ausgehend und in Analogie zu Weltpolitik, Weltwirtschaft, Weltfi-nanzsystem prägte Küng den Begriff „Weltethos“. Er soll nicht bindend christlich verstanden werden, sondern in einem neuen interreligiös-interkulturellem Sinn. Gläubige aller Religionen und Nichtgläubige in allen Kulturen sollen hier ihr Gemeinsames finden. Es geht um ethische Basisstandards, die von allen bejaht werden können. Zwei Grundprinzipien für ein humanes Ethos werden benannt: Jeder Mensch soll menschlich und nicht unmenschlich behandelt werden, und die sogenannte goldene Regel, was du nicht willst, das man dir tut, das tue auch nicht den anderen. Vier unverrückbare Weisungen, bezüglich derer die großen religiösen und philosophischen Traditionen übereinstimmen, werden benannt:


  1. Habt Ehrfurcht vor dem Leben. Die uralte Weisung: Du sollst nicht töten, verstanden in der heutigen Zeit als Verpflichtung auf eine Kultur der Gewaltlosigkeit und der Ehrfurcht vor allem Leben.
  2. Handle gerecht und fair. Die uralte Weisung: Du sollst nicht stehlen, verstanden heute als Verpflichtung auf eine Kultur der Solidarität und eine gerechte Wirtschaftsordnung.
  3. Rede und handle wahrhaftig. Die uralte Weisung: Du sollst nicht lügen, verstanden heute als eine Verpflichtung auf eine Kultur der Toleranz und ein Leben in Wahrhaftigkeit.
  4. Achtet und liebet einander. Die uralte Weisung: Du sollst Sexualität nicht missbrauchen, verstanden heute als eine Verpflichtung auf eine Kultur der Gleichberechtigung und die Partnerschaft von Mann und Frau.

Hier informieren wir Sie über die Projekte, mit denen sich die katholischen Gemeinden in Kassel solidarisieren:

 

Auf den Punkt gebracht

Die dringende Herausforderung, unser gemeinsames Haus zu schützen, schließt die Sorge ein, die gesamte Menschheitsfamilie in der Suche nach einer nachhaltigen und ganzheitlichen Entwicklung zu vereinen, denn wir wissen, dass sich die Dinge ändern können.


ENZYKLIKA LAUDATO SI’
VON PAPST FRANZISKUS
Über die Sorge für das gemeinsame Haus

 

Katholische Kirche Kassel

Die Freiheit 2

34117 Kassel

Telefon 0561. 7004 155
Telefax 0561. 7004 150

 


© Dekanat Kassel / Bistum Fulda

 

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